3. Tag

Der Sonntag begann erstmal mit einer Reparatur.
Beim gestrigen einfahren in die Garage merkte ich endlich wohin meine Kupplungsflüssigkeit verschwand.
Mitten in der Stahlflexleitung war ein winziges Loch, welches sich jetzt aufgedrückt hat
und bei jedem Kuppelvorgang verlor ich einen Tropfen des DOT4.



Was tun? Es ist Sonntag.
Frank und Tim fuhren nach Brixen an div. Tankstellen um möglicherweise etwas zum reparieren zu finden.
Rainer und ich widmeten uns dem Örtchen Natz.




Die Suche nach Reparaturmitteln war leider nicht erfolgreich.
Aber ein paar nette Ösi-Biker gaben selbstverschweißendes Gummiband und Gewebeklebeband mit.
Damit reparierten wir die Strippe und Tim rödelte Draht und rödelte Draht und rödelte Draht drumherum.
Das Ergebnis. Nicht schön aber fast dicht und die weiteren Kilometer waren gerettet.
Außerdem brach Tims Tachohalterung ab, aber das hat er auch fix repariert.

Also kanns losgehen.
Für heute hatten wir uns nur eine kleine Runde vorgenommen.
Diese begann mit der Fahrt auf der Schnellstraße über Brixen bis zum Abzweig nach Tires.
Auf dieser kleinen wenig befahrenen Straße fuhren wir auf den Rosengarten (1774m) zu,
überquerten jedoch vorher den Nigerpass (1690m) und nach dem Rosengarten noch den Karerpass (1745m).
Am Karerpass begann es mal wieder zu regen. Später hörte es wieder auf, kurz danach fing es wieder an.
So zog sich das ganze Wetter den Tag über hin.
Klamotten nass, Klamotten trocken...
Na ja, kann man nix machen.
So fuhren wir dann über den Pecol (1926m) zum Pordoijoch (2239m).
Hier war es anfangs noch trocken, aber nach unserer Rast mit Mittagsmahl
begann es zu graupeln. Mann Mann Mann...



Die Abfahrt vom Pordoijoch hatte es besonders für Rainer und Tim in sich...
sie wurden von Fahrradfahrern überholt :-D
Im Dorf am Ende der Strecke trafen wir uns dann wieder um zusammen zum Campolongopass (1875m) zu fahren.
Von da aus ging es wieder mal im Regen zum Würzjoch, diesmal von der anderen seite angefahren.
Hier versemmleten Frank und ich zwei Joghurtbecher im Regen, Rainer schaffte noch einen davon,
bevor wir uns auf dem Würzjoch (1987m) im Trockenen trafen.
Unterwegs hatte sich ein Biene in meinem Helmfutter knapp neben dem Ohr verfranzt.
Sie steckte mit dem Kopf fest. Ich habe sie befreit und nach paar Minuten konnte sie wieder fliegen und tat das auch.





Zurück nach hause ging es vom Würzjoch über die Ortschaft Lüsen nach Naz.
Die Strecke Würzjoch - Lüsen ist spektakulär.
Eine Schotterpiste mit etlichen Holzbrücken und trotzdem schön zu fahren.
Die 4radfahrer sind durchweg alle freundlcih und lassen uns immer passieren.

Das war der 3. Tag

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