6. Tag

Der heutige Tag begann wieder im Berggasthaus, logisch.
Zuerst quälten wir uns aus den Betten im "Zwergenzimmer"



Guten Morgen Rainer ;-)
Danach gab es wiedermal ein sehr leckeres Frühstück im gemütlichem Frühstücksraum.
Immer dabei das TV-Gerät mit aktuellen Wetterdaten.

Ein Blick raus aus dem Haus aufs Wetter stimte uns sehr froh.
Entgegen den Ankündigungen sah es einfach wunderschön aus.



So bekamen wir noch paar Tipps für die heutige Tour von Willy und wir machten uns auf die Socken.
Das erste Ziel war nicht weit. Solis, eine kleine Brücke mit wunderschönem tiefen Ausblick.
Daran angrenzend ein kleiner netter Stausee.


Weiter ging es endlich bei schönstem Wetter und geilen Kurven nach Davos/CH.
Hier machten wir uns per pedes auf den Weg durch die Ortschaft.
Davos ist eigentlich unspektakulär und nicht schön.
Das mag im Winter vielleicht anders sein.
Apropos Winter...


Der weitere Weg führte uns über den Wolfgangpass (1637m) nach St. Antönien.
Das war u.a. ein Tipp vom Berggasthausvater Willy.
Die Fahrt von Luzein hoch zum "Berghaus Sulzfluh" (1772m) in St. Antönien ist wunderschön.
Eine kleine Straße führt bis hinauf in das letzte Dorf.
Hier machen wir eine Brotzeit und geniesen das tolle Wetter und die grandiose Aussicht.
Ich probierte etwas Einheimisches... eine Gerstensuppe mit Würstli.
Frank aß schweizer Käse, Rainer und Tim Bündner Fleisch.
Alles deftig und lecker.
Das ist ein Platz von dem man garnicht wieder weg möchte...




...aber irgendwann mussten wir weiter.
Schließlich hatten wir noch was vor.
Es ging zunächst zurück und durch Chur, wo wir nicht stoppten,
auf einer kleineren Straße nach Churwalden.
Hier wartete ein weiterer Tipp von Willy auf uns.
Sommerrodeln! 3,1km am Stück.
Die Karten hatten wir schon. Also rein in den Lift und hoch zum Start.
Die Abfahrt macht voll Laune und ist sehr rasant.
Wer die Gelegenheit hat: Machen!



Die nächsetn Kilometer führten uns über Lenzerheide (1549m) vorbei an
Thusis und vorbei an der schon besuchten Viamala-Schlucht zur Roffla-Schlucht.
Hier kann man unter dem Rhein durchgehen. Aber das ersparten wir uns.
Unser Ziel war ein anderes!
Der "Lago di Lei" mit seiner Staumauer und der darauf befindlichen Grenze zu Italien.
Auf der anderen Seite gibt es ein nettes Restaurant welches wir besuchen wollen.
Der Grenzübertritt ist eigentlich nur zu Fuß erlaubt, aber wir erhielten den Tipp:
"Wenn kein Zöllner rumsteht könnt ihr fahren".
Also fuhren wir über die Staumauer,
nachdem wir vorher einen anscheinend handgearbeitetet Tunnel durchfahren haben.
Unser Abendmahl nahmen wir dann in besagtem Restaurant in Italien ein.
Es gab ein nettes Menue, war aber nix besonderes, so wie es uns eigentlich angepriesen war.




Während des Essens zog sich der Himmel zu und es drohte Regen.
Also so zurück wie wir hin gefunden haben,
über Staumauer und durch den Tunnel:



Wir fuhren jedoch doch grade so eben im trockenem nach Hause zum Berggasthaus.

Unsere Truppe beschloß wegen des schlechten Wetters,
das dort festhängt wo wir eigentlich hin wollten,
eine Nacht im Berggasthaus zu verlängern
und die Tour umzuplanen.
Dank Sabines Künsten im Umlegen der anderen Gäste
(also eigentlich im Umbetten *bg*) war dies dann möglich.
Wir konnten auch im Wichtelzimmer bleiben!
Hier gab es dann auch noch paar Drinks.

Unsere heutige Tour, ca. 260km:

Ein wunderschöner Tag geht zu Ende...

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