4. Tag

Der Morgen beginnt, wie zu erwarten war, traumhaft.
Ich schaue der Sonne beim beleuchten der Berge zu!
So stehe ich doch gern zeitig auf und mache mir einen Espresso mittels Tauchsieder und Instantpulver.

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Ok, das Foto mit dem See ist nicht direkt am Hotel, aber paar Meter unterhalb im Dorf.
Estarvielle liegt günstigerweise direkt an der Passstraße zum Col de Peyresourde,
den heben wir uns aber für morgen auf.
Heute gibt es nochmal den Col d`Aspin und Col du Tourmalet, die wir ja von gestern schon kennen.
Das hochjagen der V2's macht aber trotzdem wieder einen Gigaspass
und die Aussicht ist ebenfalls wieder wunderbar.

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Es geht die eben gesehene Bergstrecke bergab.
Leider liegen hier etliche kleinere und teils auch größere Gesteinsbrocken auf der Fahrbahn.
Leidtragende sind hier vorallem die Radfahrer, die dünnen hart aufgepumpten Reifen platzen sehr schnell.

Wir jedoch überstehen alles ohne Komplikationen und begeben uns auf den Weg zu Circle du Gavarnie.
Auch diese Fahrt, die letzten Kilometer sind quasi Sackgasse, ist wunderschön.
Bei besten äusseren Bedingungen und wieder wenig Verkehr fahren wir dem Touristenhighlight entgegen!

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Angekommen in Gavarnie können wir dank der Mittagspause der Parkwächter kostenlos parken.
Sonst kostet das 4€/ Motorrad :-/
Weiterer Wehrmutstropfen... es geht nur per Pedes weiter ;-), egal, das tut mal gut.
Sind ja nur ca. 500m und ich muss meine Mitstreiter motivieren.
Der Weg lohnt sich aber auf jeden Fall, außerdem sind wir deswegen ja hier her gefahren.
Da ist es nun, Gavarnie und dessen Circle!

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So verweilen wir ein paar Momente in Gavarnie,
verspeisen unser tägliches Baguette (als Sandwich bezeichnet) und geben der Leber auch was zu tun!
Zurück geht es über die besagte Sackgasse bis nach Saint-Sauveur und von da nach Argelès-Gazost.

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Dort biegen wir links ab in Richtung Laruns und überfahren den
Col du Soulor (1474m) und den Col d`Aubisque (1709m).

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Angekommen nach fantastischen Kilometern in Laruns
führt uns eine sehr gute Straße nach Spanien hinein.

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Frederic, unser Gastwirt in Estarvielle empfahl uns eine kleine Ausweichroute,
welche ich auch schon in's Auge gefasst hatte. Er meinte es wäre eine schöne Strecke.
Landschaftlich hatte Frederic sehrwohl recht, fahrtechnisch für unsere Boliden war das eine 46km-Katastrophe.
Allerdings hatten wir dann mittendrin einen echt schönen Ausblick.

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Nun, irgendwann hatten wir den extremen Mix aus Schotter, Schlaglöchern, Umleitungen,
Pfadfinderwegen und Nix endlich hinter uns. *Puh*
Den Rest der Rückreise verbrachten wir wieder auf einer der fantastischen
Schnellstraßen Spaniens... mit Tempo 100.
Kurz vor der Grenze tankten wir noch zum viel günstigerem Kurs als in Francia
und schon ging es via Bielsatunnel zurück nach Frankreich.

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Nach einer Zwischenmahlzeit angekommen in der Unterkunft bei Frederic gab es noch eine kleine Überraschung.
Helmut hatte zum Start ein 5l-Kölsch-Fass bei mir abgegeben.
Ich tat es in das Waschbecken um es irgendwie abzukühlen und kühl zu halten.
Frederic, der Herbergsvater empfang mich mit einem Lächeln auf den Lippen,
welches mir eine "little Surprise" mitteilen sollte.
Und so war es auch.
Das 5l-Fass hatte der Zimmerservice entdeckt und Frederic hat es den ganzen Tag in sein Kühlhaus gepackt.
So hatten wir zum Abschluss diesen wundervollen Tages gut gekühltes Bier für uns!

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So kann und darf ein perfekter Tag enden.

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