9. Tag

Hmm, heute ist doof, denn heute beginnt so langsam die Rückreise.
Aber die dauert ja auch drei Tage... zum Glück.
Also... Sachen packen und verschnüren... puh, ist das heute frisch.
An unserem Hotel messen wir "warme" 3°C .
OK, Frühstücken wir und schau'n wir mal was der Sonnenaufgang noch so bringt... Mist, war nicht so viel.
Zum Start sind es 6°C auf ca 1830m Höhe. Egal, ab durch die Mitte Richtung Port d´ Envalira (2408m) und Tankstelle,
und schwups, schon sind wir mitten in den Wolken und im Winter!

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Hmm, wir wollen hier auf dem Port d´ Envalira (2408m) tanken und tun das auch,
nachdem die Eisschichten beim anpacken der Zapfpistolen abplatzen.
Die Hoffnung darauf, dass es hinter'm Pass des Port d´ Envalira (2408m) gleich wärmer wird,
erfüllt sich leider nicht.
Deswegen gibt es auch keine Fotos von der Abfahrt und den folgenden Kilometern.
Es war einfach zu kalt um anzuhalten... wir wollten nur noch in's Warme.
Schnell am Zoll vorbei, der uns glücklicherweise nicht aufhielt und rein nach Frankreich.

Übrigens wird hier am Übergang Andorra-Frankreich bei Pas de la Casa gerade eine Monster-Kontrollstelle errichtet... uncool.
Ein Zwischenhalt noch in der einsamen aber schönen Gegend am Col du Chioula (1431m)
und damit unserem Ende der Route des Cols durch die Pyrenäen.

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Also freuen wir uns auf unsere Fahrt nach Carcassonne.

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Und nach einigen... hmm, sagen wir mal normalen Kilometern, waren wir dann da.
Eins der Highlights der Pyrenäen... ein Have-to-See, quasi.

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Ja, Carcassonne ist echt beeindruckend... allerdings nicht nur für uns.
Touristen wie wir gab es zu Hauf, trotz mitten in der Woche und keine Ferien.
Selbst mit den 2rädern haben wir über 10 Minuten nach einem Parkplatz gesucht... ohne Erfolg.
Na ok, am Ende war da noch n Platz auf dem Fussweg "frei".

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Nach einer guten Stunde Kuck- und Ess-Kultur machen wir uns auf den Weg zum Tagesziel Millau...
Millau?
Da war doch was, oder?
Ja... der, die, das Viaduc de Millau. Die längste Schrägseilbrücke der Welt.
Vorher überqueren wir noch zwei gigantische Bergpässe! :-)

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Es wird also langsam flacher... mit Zwischenhochs.
Begeistern kann dies aber keinen Biker der aus den richtigen Bergen auf Rücktour ist!
Bitte nicht falsch verstehen, als Ziel ist das alle Mal was wert,
Aber wenn man von über 2000m kommt, dann sind 700m halt erstmal nicht so der Bringer!

Aber dann sind wir am Viaduc de Millau, und wenn wir da sind, dann wollen wir auch drüber.
Sonst hätten wir und ca. tausende andere Touristen Millau wahrscheinlich nie besucht.
Somit runter von den kostenfreien Straßen, rauf auf die Autobahn... für knapp 4€.

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So, was soll ich sagen?
Es gab kein Gribbeln oder sowas.
Die knapp 350m hohe und 2500m lange Brücke ist eben nur eine weitere hohe, lange Brücke.
Von unten und aus der Ferne beeindruckend, keine Frage.
Aber drüber fahren ist so wie über andere hohe Brücken (z.B. Moseltalbrücke oder Biewertalbrücke) zu fahren.
Der Gewinn ist wohl wirklich nur zeitmäßig zu sehen,
optisch ist das Durchfahren des Tarn-Tales vorzuziehen!

Abschließend ging es quer mal schräg zum Hotel.
Tag 10 endet nach einem Einkaufsbummel im Supermarkt nebenan. ;-)

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